Technisches Profil:
2 Jahre im großen Holzfass gereift
empfohlene Trinktemperatur:
ca.12-14 Grad
Trinkreife:
trinkbar: ab sofort || empfohlen: ab 2026 || lagerfähig: ca. 2032 (die Lagerfähigkeit ist lediglich eine Einschätzung und kann nicht garantiert werden!)
Auszeichnungen:
empfohlen im falstaff Weinguide 2025 - 91+ Punkte: "Zum frischen Steinobst (Riesling, Aprikose, Nektarine) auch eine handvoll Kräuter. Estragon, Thymian, Salbei, auch Panna cotta. Trocken heißt in diesem Fall knochentrocken, straffer Bau, linearer Zug, saftig,engmaschig gewoben, eigen, schön."
Gourmet-Magazin SavoirVivre - Grosses Gold, 92 Punkte: "Klares mittleres Zitronengelb mit goldenen Reflexen. Typische Nase nach Zitrone, frisch geschälten grünen Äpfeln, gelben Steinfrüchten, Kräutern und leichter Salzigkeit. Straffe Säure, leise Holztöne, Grapefriut, weisser Pfeffer und Mineralik. Schöne Saftigkeit und gute Länge. Herrlich!"
Die Rebsorte Riesling:
Frankens sonnigste Lagen beansprucht der König der Weißweine. Die kleinen, dichten Trauben verraten nicht, was in ihnen steckt: Rasse, Eleganz, belebende Fruchtsäure und hoher Extraktgehalt. Durch späte Reife entfaltet sich der Charakter dieser Sorte vollständig. Fränkische Rieslingweine sind von gehaltvoller Raffinesse und perfekt geeignet für hohe Lagerfähigkeit über viele Jahre.
Der Jahrgang 2020:
Das Weinjahr 2020 geht als absolutes Katastrophenjahr in die Geschichtsbücher ein. Wieder einmal wurden wir mit einem sehr frühen Austrieb beglückt - Klimawandel sei dank. Ein früher Austrieb mag zwar die Grundlage für Spitzenjahrgänge sein, birgt aber auch ein sehr hohes Risiko: Maifröste! Und die hatten 2020 in ganz Franken verheerend zugeschlagen. Wenn Reben im Mai erfrieren treiben sie zwar wieder aus, jedoch tragen die neuen Triebe in aller Regel keine Trauben. D.h. die komplette Sommerarbeit darf verrichtet werden ohne eine Traube ernten zu dürfen. Da stöhnt nicht nur die Weingutskasse, auch die Arbeitsmoral sinkt auf den Tiefpunkt. Die verbliebene kleine Ernte zeigte sich dafür versöhnlich von sehr hoher Qualität, ein kleiner Trost.
Die Lage Zeller Schloßberg:
Malerisch schmiegt sich das Örtchen Zell am Ebersberg an den Schloßberg - eine kegelförmige Erhebung, die urkundlich belegt schon 1275 mit Reben bepflanzt wurde. Da Zell einst ein wichtiger Durchgangsort für Reisende war, thronte eine mächtige Burg auf dem Gipfel des Schloßbergs. Heute findet man nur noch Mauerreste von der Burg, die Reben werden aber nach wie vor dort angebaut. Besonders die steile Südlage des aus reinem Keuper bestehenden Schlossberges ist begehrt, daher bauen wir dort unsere Spitzensorten Riesling und Spätburgunder an.
Dieser Wein stammt von folgenden Weinbergen: