Technisches Profil:
technischer Zwei-Scheiben-Echtkork
empfohlene Trinktemperatur:
ca. 10-12°C
Trinkreife:
trinkbar: ab sofort || empfohlen: ab 2026 || lagerfähig: ca. 2031 (Die Lagerfähigkeit ist lediglich eine Einschätzung und kann nicht garantiert werden)
Die Rebsorte Müller-Thurgau:
Diese früh reifende Sorte hat lockere gelbgrüne Trauben und bringt leichte Weine mit angenehmen Muskatton hervor. Bereits als junger Wein lässt sich der fränkische Müller-Thurgau gut genießen. Typisch für ihn sind seine milde Säure, was ihn zu einem beliebten "Zechwein" macht. Als Synonym für Müller-Thurgau stößt man auch manchmal auf die Bezeichnung "Rivaner" - Müller-Thurgau und Rivaner sind aber ein und die selbe Sorte!
Der Jahrgang 2021:
Vom Horrorjahr 2020 in das Katastrophenjahr 2021. Der Austrieb erfolgte 2021 aussergewöhnlich spät. Nachdem die gesamte Weinbranche 2020 durch Maifröste gebeutelt wurde, hat sich über den späten Austrieb in 2021 niemand beschwert - ein Risiko weniger. Dann kam jedoch der Regen und der wurde das gesamte Jahr über nicht weniger. Ideale Bedingungen für Pilzkrankheiten, die sich in Franken derart stark verbreiteten, dass komplette Ernten ausfielen. Gerade einmal 30% einer Durchschnittsernte brachte uns das Jahr 2021. Die verzögerte Vegetationsphase, gepaart mit spärlich Sonne hatte einerseits teilweise nur einfache Qualitäten zur Folge, andererseits aber verursachte die krankheitsbedingte starke Ausdünnung der Trauben auch sehr hohe Qualitäten.
Die Lage Zeller Schloßberg:
Malerisch schmiegt sich das Örtchen Zell am Ebersberg an den Schloßberg - eine kegelförmige Erhebung, die urkundlich belegt schon 1275 mit Reben bepflanzt wurde. Da Zell einst ein wichtiger Durchgangsort für Reisende war, thronte eine mächtige Burg auf dem Gipfel des Schloßbergs. Heute findet man nur noch Mauerreste von der Burg, die Reben werden aber nach wie vor dort angebaut. Besonders die steile Südlage des aus reinem Keuper bestehenden Schlossberges ist begehrt, daher bauen wir dort unsere Spitzensorten Riesling und Spätburgunder an.
Dieser Wein stammt von folgenden Weinbergen:
Weinberg 4:
Lage:Steinbacher Nonnenberg
Größe:1780m²
Pflanzjahr:1970
Bearbeitung:Terrassenlage - reine Handarbeit
Steigung:mäßig steil
Dieser Weinberg auf Google-Maps
Eine der wenigen erhaltenen Terrassenlagen in Steinbach. Durch die Terrassierung mit Sandsteinmauern wurde der sehr steile Hang in lauter flache Parzellen, sogenannte Schränke, unterteilt. Die Weinbergsmauern heizen sich tagsüber auf und geben auch in der Nacht noch Wärme ab.
Terrassenlagen können nur rein von Hand bearbeitet werden und sind daher heutzutage nicht mehr besonders beliebt. Schade - sie sind nämlich nicht nur wunderschön anzuschauen, sondern bringen auch deutlich bessere Weine hervor!